Künstler

Daniel Röhn

Daniel Röhn (Foto: Andy Baker)
Daniel Röhn

„Animierend, leichtfüßig, geistreich und mit zarter Brillanz”
Harald Eggebrecht - Süddeutsche Zeitung
 
„Begeisterte vor allem durch seinen kernigen, leuchtenden Ton und die unfehlbare Technik.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein sensationeller Geiger, fließend die Technik, betörend seine Interpretation.“
The Strad

Wenn ein Talent über Generationen weitergereicht wird, dann geschieht dies meist ganz unspektakulär. So auch bei Daniel Röhn, der heute zu den bemerkenswertesten Geigern der Gegenwart zählt. Früh schon griff er zu dem Instrument, das in der Familie seit langem eine klingende Rolle spielt: Vater und Großvater haben über Jahrzehnte hinweg als renommierte Konzertmeister der Berliner Philharmoniker unter Furtwängler und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks die weltweit einzigartige deutsche Orchesterlandschaft mitgestaltet; nun schließt sich die dritte Generation als Solist an und wird ohne Zweifel ihren Beitrag an die Geigenwelt leisten.
 
In der Saison 19/20 legt Daniel Röhn besonderen Fokus auf die Violinkonzerte von Nielsen und Goldmark sowie Lutoslawskis „Chain 2“. Als Folge der Aufmerksamkeit für sein „Kreisler Story“-Projekt, das ihn als wahren Virtuosen etablierte, zählt er die „Symphonie espagnole“ von Lalo, Bruchs „Schottische Fantasie“ und die Wieniawski-Konzerte zu den Herzstücken seines Repertoires. Jüngste und zukünftige Debüts umfassen Konzerte mit dem English Chamber Orchestra, Swedish Chamber Orchestra, Sinfonia Rotterdam, Kiev National Philharmonic, Münchener Kammerorchester, Norwegian Chamber Orchestra, Deutsches Kammerorchester Berlin und Odessa Philharmonic Orchestra. An der Seite von Rolando Villazón gastiert er als Star-Kurator bei KlassikRadio Deutschland.
 
Röhn studierte bei Ana Chumachenco und trat solistisch unter Gustavo Dudamel, Riccardo Muti, Ion Marin, Hannu Lintu und Alan Buribayev in Erscheinung. Lorin Maazel lud ihn zu zahlreichen Konzerten mit dem BRSO ein, eine Einladung von Esa-Pekka Salonen führte ihn zum Tonsättarfestivalen in Stockholm. Er trat in namhaften Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, Carnegie Hall, Wigmore Hall, Gasteig München, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Wiener Konzerthaus, dem KKL Luzern und im Concertgebouw Amsterdam auf.
 
Er folgte wiederholt Einladungen zum Rheingau Musik Festival, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, zum Schleswig-Holstein Festival, Lucerne Festival und jetzt zur AMMERSEErenade. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Julia Fischer, Lisa Batiashvili, Arabella Steinbacher, Vilde Frang, Augustin Hadelich, Nils Mönkemeyer, Antoin Tamestit und Gautier Capuçon.
 
Um sein Spiel zu beschreiben, reicht es nicht aus, allein von einer beeindruckenden technischen Bravour zu sprechen. Röhn knüpft an Traditionen des musikalischen Ausdrucks an, die man fast schon verloren glaubte. So überrascht es nicht, wenn Ruggiero Ricci, einer der bedeutendsten Geigenvirtuosen des letzten Jahrhunderts, bereits über den jungen Künstler enthusiastisch bemerkte: „Sein Spiel erinnert an die alten Meister!“
 
Wohl nur wenige Musiker vermögen es denn auch derzeit, die funkelnden Preziosen eines Fritz Kreisler in so brillanter Weise wieder lebendig werden zu lassen, wie dies Daniel Röhn auf seinem aktuellen Album The Kreisler Story (EDEL/ Berlin Classics) gelungen ist.

 

www.danielroehn.com